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Ziele des Verbandes

Revisionen 07.10.2008

Die Ziele des Verbandes sind in den Satzungen festgelegt. Diese sind vor allem die Wahrung und Förderung der Interessen des Tischtennissports in Tirol.

Zur Umsetzung dieser Ziele wird versucht, trotz aller Konkurrenz zwischen den Vereinen, in allen Bereichen eine möglichst gute Zusammenarbeit mit und zwischen den Vereinen zu erreichen sowie möglichst keinen Streit aufkommen zu lassen. Der Verband ist ein Dienstleistungsbetrieb, nur so lassen sich alle möglichen Synergien nutzen.

Bereiche der Zusammenarbeit und die Tätigkeitsfelder sind:

Die Führung und Weiterentwicklung des Leistungszentrum Tirol Richtung Spitzensport in der Konkurrenzsituation zu den anderen Landestischtennisverbänden in Österreich sowie der allgemeinen Leistungssteigerung in Tirol.

Die Veranstaltung der Mannschaftsmeisterschaft, heuer insgesamt 134 Mannschaften, die in insgesamt 12 Klassen im Herbst und im Frühjahr spielen, davon 6 Klassen mit wöchentlichen Spielen durch 11 bzw. 13 Wochen.

Die Veranstaltung der Leistungsklassenturniere zur allgemeinen Nachwuchsentwicklung in Tirol, derzeit Teilnahme von 16 Vereinen mit ca. 80 StarternInnen bei jeder der vier Veranstaltungen im Jahr.

Die Veranstaltung von Tiroler Einzelmeisterschaften in den Altersklassen U13/11, U15, U18, U23, Allgemeine Klasse und Senioren.

Die Durchführung von Ausbildungen und Fortbildungen von Übungsleitern und Schiedsrichtern.

Die Zusammenarbeit mit den Tiroler Schulen, sei es durch Veranstaltung von Tiroler Schulmeisterschaften, durch Mitarbeit beim Tiroler Schulsport Service oder beim vom Bundeskanzleramt in Wien und Tirol initiierten WOGOS - WOmensports GOes School - Projekt.

Zur Absicherung der Durchführung der umfangreichen Aktivitäten ist der Ausbau und die Erweiterung der internen Kommunikation dienenden teilweise wöchentlich, insgesamt 28 mal im Jahr erscheinenden Verbandsmitteilungen sowie der Homepage www.tttv.at vorgesehen

Sorge bereitet dem Präsidenten die allgemeine sportpolitische Entwicklung in Tirol.  Die Fördermittel stagnieren bzw. sinken bereinigt um den Index, gefördert werden Sonderprojekte und nicht solide Arbeit. Der Verwaltungsaufwand wird immer größer, aber für die gewünschte und notwendige Professionalisierung der Organisation steht im Land kein Geld zur Verfügung. Die im Bund groß angekündigten Gelder und dort auch teilweise für Personal vorgesehenen Gelder, stehen für die Aufgaben des Landesverbandes in keiner Weise zur Verfügung. Die sechs bis acht ehrenamtlichen Funktionäre alten Schlages, die mit viel Freude ohne Murren 200 bis 400 Stunden im Jahr ohne Bezahlung für die Allgemeinheit kostenlos gearbeitet haben stehen in absehbarer Zeit altersbedingt nicht mehr zur Verfügung. Und den Jüngeren muss aufgrund der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung ein finanzieller Anreiz geboten werden.

Spektakuläre Großveranstaltungen in Innsbruck, wie die legendären Edelweißturniere in den 50'er Jahren des letzten Jahrhunderts, die Wiege der Ping-Pong Diplomatie, oder das Welt-Olympia-Qualifikationsturnier 2004 stehen unmittelbar nicht an. Hier setzen uns Oberösterreich oder zuletzt Salzburg mit dem vom 29.10 bis 02.11.2008 stattfindenden 152.000 US $ Preisgeldturniers hohe Vorgaben. Am 22. und 23.11.2008 wird aber wieder ein Durchgang der Nachwuchsuperliga in Reutte, Hall und Kufstein stattfinden, bei dem insgesamt rund 250 Jugendliche aus ganz Österreich teilnehmen werden. Geplant ist auch im Rahmen des 75-Jahr Jubiläums des Verbandes 2010 die Ausrichtung der Österreichischen Staatsmeisterschaften in Tirol.

Leistungszentrum Tirol

Zentrales und dezentrales Training mit Einbindung der Vereinstrainer. Probleme entstehen durch die große Leistungsstreuung bedingt

  • durch unterschiedliches Alter U11 bis U23 und mehr
  • sowie Leistung Landesniveau bis International.

In vielen Bereichen würden wir gerne mehr machen, aber viele Lösungen sind ein Kompromiss mit den begrenzten Mitteln.

Der Leistungsnachweis erfolgt vor allem durch überregionale Betrachtung:

  • Aufnahme in die Nationalkader, derzeit Robert Gardos (derzeit im Ausland spielend, nur fallweise anwesend), Martin Storf, Stefan Leitgeb und Theresia Raich
  • Unterstützung der Teilnahme an der Bundesliga mit vier Vereinen Fulpmes (1. DBL), Kirchbichl (1. DBL), Reutte (2. HBL) und TS Innsbruck (1. HBL und 2. HBL)
  • Teilnahme an der Österreichischen Nachwuchssuperliga mit ca. 20 StarterInnen aus 5 Vereinen bei jeder der vier Veranstaltungen pro Jahr.
  • die erreichte Medaillen bei den Österreichischen Meisterschaften, wobei in der Wertung U11 bzw. U13 Unterstufe bis U18 Jugend von 2002 bis 2008 mit 116,5 Medaillen in Österreich  der 1. Platz erreicht wurde. Halbe Medaillen ergeben sich bei Doppelpartnern aus anderen Bundesländern.

Für die Unterstützung beim Leistungszentrum gebührt Dank dem Land, dem SPORT-BORG und der SPORT-HASCH